AG Kino- und Filmgeschichte

Von Michael Zock

Widersprüche im Leben bestimmten auch vor hundert Jahren das Leben späterer Berühmtheiten der Filmgeschichte. Ein Künstlerporträt, bereits verfasst 1932, beginnt mit dem Gedanken: „Wer vor vier oder fünf Jahren in Filmkreisen behauptet hätte, dass Marlene Dietrich zu den wenigen Frauen gehöre, die einmal die flimmernde Welt erobern würden, hätte ein mitleidiges Lächeln erregt.“ Welch ein Irrtum! Filmtitel zähle ich nicht auf, das würde diese Seite sprengen. 1976 entstand in Berlin ihr letzter widersprüchlicher Spielfilm: Schöner Gigolo – Armer Gigolo. Die sogenannten Goldenen Zwanziger, die auch ihr Leben maßgeblich beeinflussten, bestimmen hier das Geschehen. Über musikalische Geheimnisse gerade in dieser Produktion werden wir ins Gespräch kommen.

AG Kino- und Filmgeschichte

Schöner Gigolo – Armer Gigolo

Freitagtag, 25. September, 19 Uhr
Ort: Bürgerverein, Hinrichsenstraße 10