AG Jüdisches Leben

Jüdisches Leben in Geschichte und Gegenwart

Die 2002 gegründete AG „Jüdisches Leben im Waldstraßenviertel“ möchte die reiche Geschichte jüdischen Lebens im Viertel den heutigen Bewohnern anschaulich in Erinnerung rufen.

Über die Schicksale vieler jüdischer Bürger unseres Viertels, zu deren Gedenken Stolpersteine verlegt wurden, informiert der folgende digitale Rundgang: Stolpersteine im Waldstraßenviertel

Genauso wichtig wie die Vergangenheit ist uns aber auch die Zusammenarbeit mit der heutigen Israelitischen Religionsgemeinde (IRG). Mit der Eröffnung des Begegnungszentrums der IRG im Mai 2009 im Ariowitsch-Haus in der Hinrichsenstraße 14 ist ein Zentrum jüdischen Lebens in unser Viertel zurückgekehrt, das vor der Herrschaft des Nationalsozialismus stark von jüdischen Bewohnern und Einrichtungen geprägt war. Seit Gründung der AG bemühen wir uns darum, unseren Nachbarn eine Anlaufstelle im Viertel zu bieten und Kontakte zu knüpfen. Mit Veranstaltungen und Ausstellungen haben wir bisher schon oft einen Anstoß zu Begegnungen und Gesprächen zwischen Waldstraßenviertel-Bewohnern und Mitgliedern der Gemeinde geben können. Unsere Zusammenarbeit mit dem Ariowitsch-Haus hat sich vertieft. Heute berücksichtigen wir die Angebote des Ariowitsch-Hauses bei unserer Planung und die meisten unserer Veranstaltungen finden im Ariowitsch-Haus statt, in dessen Flyer sie auch beworben werden. Regelmäßige Treffen mit der Leitung des Hauses dienen der Abstimmung von Terminen und dem Ideenaustausch über zukünftige Projekte.

Wir veranstalten Lesungen und Vorträge, organisieren Führungen sowie Ausstellungen zu jüdischen Themen und geben Publikationen heraus. Unsere Themen und Sitzungstermine finden Sie in der nachfolgenden Zusammenstellung.

Wir laden Sie herzlich zu den Veranstaltungen ein. Falls Sie sich für unsere Arbeit interessieren, freuen wir uns, wenn Sie Mitglied der AG werden und an unseren monatlichen Vorbereitungstreffen teilnehmen. Bitte wenden Sie sich zur Kontaktaufnahme an den Bürgerverein.

AG-Sitzungen und Veranstaltungen finden in der Regel bis auf die Ferienmonate Juli und August an einem Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Bürgerverein statt. Alle Termine für das Jahr 2021 finden Sie hier und in den Waldstraßenviertel NACHRICHTEN.

 

Ansprechpartner

Leiter der AG:
Heinz Bönig

Ihr gehören außerdem an:
Hartmut Bockenheimer, Melanie Eulitz, Frank Legler

AG-Termine 2021

12. Januar, 19.00 Uhr

turnusmäßige AG-Sitzung

24. Januar, 15.00 Uhr
Ausgefallen

Else Lasker-Schüler – Biografie-Vorstellung und Lesung Deutsch-Russisch
mit Anja Lippe, Küf Kaufmann, Heinz Bönig und am Klavier Svetlana Kapitanova

23. Februar, 19.00 Uhr
Ausgefallen

Mit der Familie Mendelssohn durch die Schweiz
Eine literarisch-musikalische Reise im Jahr 1822, Vortrag von Steffi Böttger

20. April, 19.00 Uhr

Die christlichen Kirchen in Leipzig während der NS-Zeit
Vortrag von Prof. Klaus Fitschen
kostenlose Online-Veranstaltung, Zoom-Link in Kürze auf der Seite des Ariowitsch-Hauses

18. Mai, 19.00 Uhr

Hans Eisler und Erwin Schulhoff, zwei außergewöhnliche Komponisten
Vortrag von Hartmut Bockenheimer

18. Juni, 15.00 Uhr

turnusmäßige AG-Sitzung

15. Juni, 19.00 Uhr
(Neuer Termin für den
ausgefallenen 23.02.)

​Mit der Familie Mendelssohn durch die Schweiz – Eine literarisch-musikalische Reise im Jahr 1822
Vortrag von Steffi Böttger

26. Juni bis 4. Juli

Jüdische Woche

7. September, 19.00 Uhr

turnusmäßige AG-Sitzung

14. September, 19.00 Uhr

​Egon Erwin Kisch (1885-1948)
Prager Schriftsteller, Reporter und Journalist
Vortrag und Lesung
Frau Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt

12. Oktober, 19.00 Uhr

Die ‚jüdischen‘ Familien Finkelstein und Wittgenstein in Gohlis
Vortrag von Elisabeth Guhr

24. Oktober, 15.00 Uhr
(Neuer Termin für den ausgefallenen 24.01)
im Saal des Ariowitsch-Hauses

Else Lasker-Schüler – Biografie-Vorstellung und Lesung Deutsch-Russisch
mit Anja Lippe, Küf Kaufmann, Heinz Bönig
und am Klavier Svetlana Kapitanova

30.November, 19.00 Uhr

turnusmäßige AG-Sitzung

14. Dezember, 19.00 Uhr

Der jüdische Buchdruck in Leipzig um 1840
Vortrag von Dr. Arndt Engelhardt

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