Riesenandrang bei Kroch-Lesung
Mrz24

Riesenandrang bei Kroch-Lesung

Riesenandrang herrschte gestern bei unserer Buchmessen-Veranstaltung im Rahmen von „Leipzig liest“. Nach einer kurzen Einführung von Heinz Bönig von der „AG Jüdisches Leben“ präsentierte Autorin Monika Zimmermann ihr 2018 erschienenes Buch „Kroch – der Name bleibt“. In einem Autorengespräch erzählte sie die spannende und tragische Geschichte der jüdischen Unternehmer- familie Kroch aus...

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Else Lasker-Schüler – Leben und Werk
Jan02

Else Lasker-Schüler – Leben und Werk

Von Heinz Bönig Wenige Tage vor ihrem 150. Geburtstag erinnern wir an eine Dichterin, die in Elberfeld geboren ist, 1894 den Arzt Berthold Lasker heiratet, nach Berlin zieht, Zeichen- und Malunterricht nimmt, erste Gedichte schreibt und im Zentrum des künstlerischen Aufbruchs steht. Ihr Gedicht Weltflucht aus dem Jahr 1902 beginnt sie: Ich will in das Grenzenlose Zu mir zurück, Schon blüht die Herbstzeitlose Meiner Seele, Vielleicht –...

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Stolpersteine im Waldstraßenviertel
Nov11

Stolpersteine im Waldstraßenviertel

Von Jörg Philipp Nehmen wir wahr, dass wir im Waldstraßenviertel Tag für Tag auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit laufen? Vor 28 Hauseingängen liegen z.Zt. – fast unauffällig im Pflaster eingebettet – 110 messingfarbene Steine, von denen jeder an das Schicksal eines jüdischen Bürgers erinnert. Diese „Stolpersteine” sollen anregen, über die Vergangenheit symbolisch zu „stolpern”. Aber man muß schon gezielt hinsehen, um die Steine...

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Neujahrsempfang des Bürgervereins in der DZB
Jan28

Neujahrsempfang des Bürgervereins in der DZB

Von Andreas Reichelt Am 28. Januar lud der Bürgerverein in die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in die Gustav-Adolf-Straße 7 ein. Über 80 Vereinsmitglieder begrüßte Vorstandsmitglied Reinhard Müller in dem bis zu den Stehplätzen gefüllten Konferenzraum der Einrichtung. PR-Referent Roland Krause führte das interessierte Publikum in die Hintergründe der Kommunikation blinder und seheingeschränkter Menschen und die Bedeutung der...

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Die „letzte Prager deutsche Autorin“
Nov10

Die „letzte Prager deutsche Autorin“

Mit der Schriftstellerin und Übersetzerin Lenka Reinerová (1916-2008) steht eine Jüdin und Kommunistin der „Prager deutschen Literatur“ im Mittelpunkt des Vortrages, die in der Zeit der NS-Diktatur ihre gesamte Familie verlor, die nach 1939 u.a. mit Anna Seghers im mexikanischen Exil lebte und arbeitete und die 1952 und 1968 nach ihrer Rückkehr in ihr Heimatland politischer Willkür ausgesetzt war. In Texten wie „Es begann in der...

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